Beweissicherung schützt vor Schäden und Streit
Bauarbeiten können Erschütterungen, Setzungen, Lärm und Staub verursachen und damit nicht nur Schäden, sondern auch Unsicherheit bei Anwohnern. Ein Fachvortrag zeigt, wie eine umfassende vorsorgliche Beweissicherung funktioniert.
Bauprojekte verändern die Umgebung, in der sie realisiert werden – manchmal sichtbar, manchmal messbar und manchmal vor allem in der Wahrnehmung der betroffenen Anwohner. Erschütterungen, Setzungen, Lärm oder Staub können zu Schäden führen, aber auch Unsicherheit und Konflikte auslösen. Eine Zustandsaufnahme (Rissprotokoll) vor Baubeginn schafft eine wichtige Grundlage. Eine wirksame vorsorgliche Beweissicherung geht jedoch weiter: Sie dokumentiert den Ausgangszustand, erkennt Veränderungen frühzeitig und unterstützt eine sachliche Beurteilung möglicher Schadenmeldungen.

In diesem Fachvortrag erfahren die Teilnehmenden, weshalb eine umfassende Beweissicherung unerlässlich ist und wie sich ein einfaches Rissprotokoll mit Messdaten und anderen Massnahmen ergänzen lässt, um sich vor unnötigen Schäden und Ärger zu schützen. Zudem gibt ein Gastreferent der Mobiliar einen Einblick in den Standpunkt der Bauherren- und Unternehmerversicherungen. Dabei geht es um die Bedeutung der vorsorglichen Beweissicherung, die Anforderungen an eine nachvollziehbare Dokumentation sowie die Beurteilung möglicher Schäden aus Sicht der Versicherung.
Praxisnahes Wissen zu folgenden Themen:
- Was ist der Zweck der Beweissicherung?
- Einflüsse von Baustellen auf die Umgebung
- Massnahmen, um Schäden zu minimieren
- Massnahmen, um Ärger zu minimieren
- Bauversicherungen
- Schadenmanagement
Zwei Termine stehen zur Verfügung:
10.9.2026: Arte Seminar- und Konferenzhotel in Olten; 15.15 bis 17.30 Uhr
17.9.2026: Bildungszentrum Sihlpost in Zürich; 15.15 bis 17.30 Uhr