Wenn CO₂ Teil des Baustoffs wird
Am Donnerstag, 7. Mai 2026 gaben Kibag Baustoffe / Kibeco gemeinsam mit dem Unternehmen Neustark in Regensdorf im Rahmen der Zurich Climate Week Einblick in ihre CO₂-Speicheranlage für Abbruchbeton.
Im Rahmen der Climate Week Zurich öffnete die Kibag RE in Regensdorf ihre Türen und gewährte Einblicke in die CO₂-Speicheranlage von Neustark. Vor Ort wurde gezeigt, wie CO₂ in aufbereitetem Betongranulat gebunden wird. Das behandelte Material wird anschliessend wieder in den Baustoffkreislauf zurückgeführt.
Johannes Tiefenthaler (Gründer und CEO von Neustark) sowie Marc Rohr (Leiter Baustoffe & Mitglied der Geschäftsleitung von Kibag) führten die Gäste durch den Anlass.
Eine Live-Demonstration machte den gesamten Prozess für die Besuchenden erlebbar – von der Anlieferung des unbehandelten Materials bis zur Einbringung in die Anlage, gefolgt von der Erläuterung des anschliessenden Behandlungsprozesses. Ergänzend wurden unbehandelter und CO₂-sequestrierter Betonabbruch direkt vor Ort verglichen. Optisch besteht kein Unterschied, die Klimawirkung hingegen ist entscheidend: Pro Kubikmeter Kibeco-Beton können rund zehn Kilogramm CO₂ dauerhaft gespeichert werden.
100 Kubikmeter Kibeco-Beton speichert bereits eine Tonne CO2. Eine Buche benötigt dafür rund 80 Jahre.
Die Zusammenarbeit zwischen Kibag und Neustark begann bereits im Jahr 2020. Seither wurde die Technologie kontinuierlich weiterentwickelt. Heute kommt CO₂-sequestrierter Kibeco-Beton bereits in zahlreichen Bauprojekten in der Schweiz zum Einsatz.
Besichtigung vor Ort: Dauerhafte Speicherung von CO₂ in mineralischen Ressourcen aus dem Rückbau.
Die Kibag engagiert sich unter ihrer Nachhaltigkeitsmarke Kibeco für kreislauffähige und klimafreundliche Baustoffe und verfolgt gemeinsam mit Neustark das Ziel, CO₂ aus der Atmosphäre zu entfernen und dauerhaft zu speichern.



