100’000. Radlader ausgeliefert
Mit dem 100’000. Radlader aus dem Liebherr-Werk Bischofshofen erreicht der Hersteller einen markanten Meilenstein. Die Jubiläumsmaschine ist ein L 550 X-Power. Im Zentrum steht ein Radlader, der Technikgeschichte, aktuelle X-Power-Kompetenz und künftige Entwicklungslinien von Liebherr verbindet.
Der 100’000. Liebherr-Radlader ist nicht irgendeine Maschine, sondern ein L 550 X-Power. Die Wahl dieses Modells wurde bewusst getroffen: Die X-Power-Baureihe feiert 2026 ihr zehnjähriges Bestehen und gilt bei Liebherr als Basis für weitere technologische Entwicklungen im Radladerbereich. Dazu zählen neue Assistenzsysteme, autonome Maschinenkonzepte und alternative Antriebslösungen. Die Jubiläumsmaschine steht damit für die Entwicklung vom klassischen Radlader hin zu einer vernetzten, effizienteren und technologieoffenen Maschinengeneration. Liebherr verweist in diesem Zusammenhang auch auf den Prototyp «Liebherr Autonomous Operations» sowie auf den Entwicklungsträger L 566 H mit Wasserstoffmotor, die 2025 auf der Bauma gezeigt wurden.

Sonderlackierung mit Geschichte
Optisch hebt sich der L 550 X-Power von einer Serienmaschine ab. Er trägt eine dunkelblaue Sonderlackierung in den Unternehmensfarben von Stork. Ergänzt wird sie durch eine exklusive Beklebung, bei der der Schriftzug «100’000» aus historischen Schwarz-Weiss-Bildmotiven zusammengesetzt ist. Diese Bilder zeigen die Entwicklung der Liebherr-Radlader von frühen Prototypen der 1950er- und 1960er-Jahre bis zu aktuellen Maschinen.
Vom Feldtest in den Einsatz
Eine besondere Rolle spielt die Verbindung zu Stork. Das Unternehmen setzt seit 1994 Liebherr-Radlader ein und war bereits 2015 mit einem Vorserienmodell der X-Power-Baureihe in einem mehrjährigen Feldtest im anspruchsvollen Recyclingbetrieb beteiligt. Die dabei gewonnenen Erfahrungen und Rückmeldungen flossen laut Liebherr in die Entwicklung der X-Power-Radlader ein.