Schlanke Stahlprofile für Loft und Fassade

Im Papieri-Areal in Cham lösen zwei xs-Systeme verschiedene Aufgaben: Innen zoniert forster presto xs den Grundriss, aussen ergänzen feuerverzinkte Fenster aus forster unico xs den Bestand.

Türen und Festverglasungen aus forster presto xs in Iron Grey orientieren sich in Teilung und Proportion an den sanierten Sprossenfenstern der ehemaligen Papierfabrik. (Foto: Anton Bachmann AG)

Bei der Planung filigraner Stahl-Glas-Elemente entscheidet nicht nur die gewünschte Optik, sondern auch die bauphysikalische Aufgabe. Unisolierte Raumabschlüsse erfüllen andere Anforderungen als wärmegedämmte Fenster in der Gebäudehülle. Das Papieri-Areal in Cham zeigt, wie sich beide Lösungen innerhalb einer durchgängigen Formensprache verbinden lassen. Boltshauser Architekten entwickelten die rund 250 Meter langen ehemaligen Papiermaschinenhallen zu einem gemischt genutzten Gebäudekomplex mit Wohnlofts, Ateliers, Kultur und Gewerbe weiter. Die freigelegte Skelettkonstruktion aus Stahlbeton und teilweise wiederverwendete Materialien bewahren den industriellen Charakter. Die Stahlprofilsysteme von Forster führen diesen Ansatz im Detail fort.

Schiebetür als flexible Raumgrenze

In einem der Wohnlofts gliedern fein gerasterte Stahl-Glas-Elemente die fliessenden Flächen. Im Mittelpunkt steht ein Schiebetürelement aus forster presto xs: Es schafft eine abtrennbare Raumzone, ohne die Blickbeziehungen und die Grosszügigkeit des Lofts aufzugeben. Doppelflügeltüren und Festverglasungen im selben System ergänzen die Innenraumlösung.

Die Profile im Farbton Iron Grey greifen Teilung und Proportion der sanierten Sprossenfenster auf. Ansichtsbreiten ab 23 Millimetern halten die Konstruktion visuell zurück. Je nach Nutzung kamen Einscheibensicherheitsglas, Spiegelglas und rippenartiges Strukturglas zum Einsatz. Die Flexibilität und Stabilität des Stahlsystems ermöglichte es zudem, Unterzüge und Versprünge der vorhandenen Tragstruktur in die Planung einzubeziehen.

Im Wohnloft gliedert ein Schiebetürelement aus forster presto xs den offenen Grundriss, ohne die räumliche Grosszügigkeit zu beeinträchtigen. (Foto: Anton Bachmann AG)

Feuerverzinkte Fenster für den Bestand

An der Gebäudehülle galt es, die historische Formensprache der Stahlfenster mit heutigen Anforderungen an die Wärmedämmung zu verbinden. Bestehende Fenster wurden dafür saniert oder durch neue Elemente ergänzt, die sich an den ursprünglichen Proportionen orientieren. Zum Einsatz kamen feuerverzinkte Fensterelemente aus forster unico xs.

Das wärmegedämmte System besteht aus 100 Prozent Stahl und kommt ohne Kunststoffisolatoren aus. Dadurch lassen sich die Profile feuerverzinken. Die Oberflächenbehandlung schafft dauerhaft robuste und wertbeständige Profile; ihre leicht raue Materialwirkung nimmt zugleich den industriellen Charakter des Bestands auf. Die schlanken Fensteransichten ergänzen die Fassade, ohne deren Massstab und Rhythmus zu überformen.

Papieri-Areal Cham: Feuerverzinkte Fensterelemente aus forster unico xs verbinden schlanke Ansichten mit den wärmetechnischen Anforderungen an die Gebäudehülle. (Foto: Damian Poffet)

 

Eine Formensprache, zwei Systemlösungen

Das Papieri-Areal zeigt, dass gestalterische Kontinuität nicht mit identischen technischen Lösungen gleichzusetzen ist. Im Innenraum ermöglicht das unisolierte System forster presto xs filigrane Schiebetüren, Türen und Festverglasungen. Aussen verbindet forster unico xs schlanke Ansichten mit Wärmedämmung und einer feuerverzinkten Oberfläche. So reagieren beide Systeme präzise auf ihren Einsatzbereich – und verbinden Bestand und neue Nutzung bis ins Detail.

Link zu mehr Infos zum Wohn-Loft im Papieri-Areal Cham

 

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