Logistik für Sanitärinstallationen
Das ehemalige PTT-Hochhaus in Ostermundigen BE wurde mit einem aufwendigen Umbau in einen Wohn- und Gewerbebau verwandelt. Bei der Sanitärinstallation kamen auf allen Geschossen Produkte und Systeme von Nussbaum zum Einsatz.
Im Kellergeschoss des ehemaligen PTT-Hochhauses in Ostermundigen BE bilden individuell gefertigte Edelstahlverteiler das Rückgrat der Trinkwasserverteilung. Die in der Nussbaum-Individualfertigung in Trimbach millimetergenau geschweissten Verteiler bieten eine hygienische und langlebige Lösung. Vom Keller aus wird das Hochhaus mit Optipress-Aquaplus-Steigleitungen aus Edelstahl erschlossen. Die Kombination aus Edelstahlverteilung und Steigzonen ist korrosionsbeständig und unterstützt die Trinkwasserhygiene.
Schnelle Etagenverteilung
Für die Etagenverteilung kam das System Optiflex-Profix zum Einsatz, das direkt an die Optipress-Aquaplus-Abgänge angeschlossen wurde. Die Steckverbindungen erlauben eine schnelle Verarbeitung. Für die Installation werden lediglich Markierlehre, Markierstift und Schere benötigt. Die werkzeuglose Montage erwies sich auf der Baustelle als Vorteil, da die Monteure häufig zwischen den Stockwerken wechselten und keine schweren Werkzeuge transportieren mussten.
Mit einer Höhe von mehr als 85 Metern erforderte das Hochhaus ursprünglich drei Druckzonen. Zum Einsatz kamen deshalb Nussbaum-UP‑Boxen mit gedämmten Optiflex-Verteiler-Boxen. Sie bündeln Abstellung, Druckreduzierung und Wasserzähleinheit in einer kompakten Einheit. Dadurch konnte die Druckversorgung der Geschosse vereinfacht werden. Die separate Führung von Kalt- und Warmwasser unterstützt zudem die Einhaltung der zulässigen Temperaturbereiche und die Trinkwasserhygiene. Für die Baustellenlogistik erstellte Nussbaum für jede Wohnung einen individuellen Materialauszug. Auf dieser Grundlage wurden komplette Materialpakete mit dem benötigten Optiflex-Profix-Material und den UP-Boxen zusammengestellt und termingerecht geliefert.
Rationelles Vorwandsystem
Für die Nasszellen wurde das Vorwandsystem Optivis-Tec eingesetzt. Die Profile werden auf der Baustelle auf die benötigte Länge zugeschnitten und direkt vor Ort verbunden. Anschliessend wurden Spülkästen, UP-Verteilerboxen und die erforderliche Verrohrung eingebaut. Die Organisation und Koordination der Vorwandmontage übernahm ein Leistungspartner, sodass sich die Mitarbeitenden der Guggisberg Kurz AG auf die eigentliche Sanitärinstallation konzentrieren konnten. Nach Angaben des ausführenden Unternehmens liessen sich dadurch rund 18 Nasszellen pro Woche realisieren.
Die Baustelle verfügte nur über begrenzte Lagerflächen, zudem wurde der Aussenlift von zahlreichen Gewerken genutzt. Eine abgestimmte Materiallogistik und die rationelle Montage waren deshalb wichtige Voraussetzungen für einen effizienten Bauablauf.





