Erfolgreiche Steinbruch-Renaturierung

Dass industrielle Rohstoffgewinnung und ökologische Vielfalt Hand in Hand gehen können, zeigt Holcim am Beispiel von Eclépens (VD). Um den Eingriff in die Natur auszugleichen, wurde auf einer Ersatzfläche ein Wald mit rund 6000 Eichen geschaffen. Dieser wurde in der Nähe des Abbaustandorts angelegt, damit die Tiere und Pflanzen in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können.

Im Rahmen der Erweiterung des Steinbruchs Mormont bei La Sarraz (VD) wurden 2010 in Zusammenarbeit mit dem Waadtländer Forstdienst rund 6000 Eichen auf der Hochebene La Birette angepflanzt. Lokale Mutterböden, die bei der Erweiterung des Steinbruchs abgetragen wurden, blieben vor Ort. Sie wurden genutzt, um die Erdschicht der Hochebene zu verstärken und so die Grundlage für ein gesundes Waldwachstum zu legen. Das Besondere daran: Anstatt auf externe Setzlinge zurückzugreifen, wurden Eicheln verwendet, die direkt auf dem Mormont-Hügel gesammelt wurden. So konnte sichergestellt werden, dass die Bäume optimal an die lokalen Gegebenheiten angepasst sind. Nach 16 Jahren kann man derzeit das Ergebnis bewundern: Der Wald mit seinen 6000 Eichen gedeiht prächtig in seiner neuen Umgebung.

Trockenwiese von nationaler Bedeutung

Auf der anderen Seite des Hügels, in der Nähe des Bahnhofs von Eclépens, befindet sich ein weiteres erfolgreiches Biodiversitätsprojekt. Nach der Renaturierung des ehemaligen Steinbruchs durch Holcim Schweiz beherbergt dieses Areal heute rund 300 Blumenarten. Darunter auch die Bock-Riemenzungen, eine seltene und damals am Fuss des Juras beinahe ausgestorbene Orchideenart. Die grosse Artenvielfalt dieser Fläche führte zur Klassifizierung als «Trockenwiese von nationaler Bedeutung» durch das Bundesamt für Umwelt.

Blick auf das Plateau des Mormont und die 2010 gepflanzten 6000 Eichen. Am oberen Bildrand ist der Rand des Steinbruchs zu erkennen. (Foto: pd)
Blick auf das Plateau des Mormont und die 2010 gepflanzten 6000 Eichen. Am oberen Bildrand ist der Rand des Steinbruchs zu erkennen. (Foto: pd)

Viele ehemalige Abbaugebiete von Holcim Schweiz besitzen heute den Status eines Naturschutzgebietes. Bereits während der Abbautätigkeit ist das Ziel, die Flächen zu renaturieren, um nach Abschluss des Abbaus einen höheren Biodiversitätswert als zuvor zu erreichen.

> holcim.ch/

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