Schweizer Preis für Putz und Farbe 2026 verliehen

Anlässlich der Swissbau 2026 zeichnete der Schweizerische Maler- und Gipserunternehmer-Verband SMGV Projekte aus, die zeigen, welches gestalterische, konstruktive und handwerkliche Potenzial im sorgfältigen Umgang mit Putz und Farbe liegt.

Die gut besuchte Preisverleihung am 22. Januar 2026 fand im Rahmen der Swissbau in Basel statt. Sie zeigte, wie ein Schulterschluss zwischen Planenden und Ausführenden zu einer hohen Bauqualität führt. Der vom Schweizerischen Maler- und Gipserunternehmer-Verband (SMGV) initiierte Preis würdigt ausgeführte Bau- und Raumprojekte, die durch einen differenzierten, nachhaltigen und qualitätvollen Umgang mit Putz und Farbe überzeugen und aufzeigen, wie Architektur, Gestaltung und Handwerk zur Baukultur beitragen.

Bereits zum fünften Mal zeichnet der Wettbewerb Projekte aus, bei denen Putz und Farbe nicht als dekorative Oberflächen verstanden werden, sondern als Elemente des architektonischen Konzepts. Die Preisverleihung fand dieses Jahr zum ersten Mal im Rahmen der Swissbau statt. Sie bot damit den passenden fachlichen Kontext, um die ausgezeichneten Projekte einem breiten Publikum aus Planung, Ausführung und Bauwirtschaft vorzustellen. Vom 20. bis 23. Januar 2026 werden an der Swissbau im Themenbereich Putz und Farbe alle eingereichten Projekte der Kategorien «Fassadengestaltung» und «Innenraumgestaltung» ausgestellt.

Integraler Bestandteil der Architektur

Die ausgezeichneten Arbeiten zeigen, welches gestalterische, funktionale und ökologische Potenzial in diesen Materialien steckt. Es reicht von der Fassadengestaltung über den Innenraum bis zum respektvollen Umgang mit Bestand. «Die prämierten Arbeiten zeigen, dass hohe gestalterische Ambitionen und handwerkliche Präzision untrennbar zusammengehören. Putz und Farbe sind dabei nicht dekorative Ergänzungen, sondern prägende Elemente der Architektur», erklärt die Jurypräsidentin Catherine Gay Menzel.

Zusammenarbeit als Schlüssel zur Qualität

Der Jurybericht hebt den konstruktiven Schulterschluss zwischen Planenden und Ausführenden als zentrales Qualitätsmerkmal hervor. Angesichts steigender Anforderungen an Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Bestandserhalt sei die Zusammenarbeit aller Beteiligten entscheidend. Der Preis mache sichtbar, wie wichtig das Zusammenspiel von Planung, Handwerk und Materialkompetenz für qualitätsvolles Bauen sei, betonte Mario Freda, Zentralpräsident des SMGV.

Die unabhängige Fachjury aus Architektur, Farbgestaltung sowie dem Maler- und Gipserhandwerk bewertete die eingereichten Projekte nach verschiedenen Kriterien: Qualität des Farb- und Materialkonzepts, handwerkliche Ausführung, materialgerechte Anwendung von Putz und Farbe, Innovationsgehalt, Nachhaltigkeit sowie nachgewiesener Teamarbeit. Die Jury würdigte besonders Arbeiten, die auf mineralische, langlebige und reparierbare Materialien setzen. Ein besonderes Augenmerk galt Putz und Farbe, die als Beitrag zu Raumklima, Akustik und Dauerhaftigkeit zu verstehen sind.

> smgv.ch/

Weitere Beiträge zum Thema

JETZT ANMELDEN
fachbau.ch Newsletter
fachbau.ch bietet Ihnen wertvolle Einblicke, aktuelle Trends und exklusive Informationen aus der Bau- und Immobilienbranche, um Sie stets auf dem neuesten Stand und gut informiert zu halten.
ANMELDEN
Sie können sich jederzeit abmelden!
close-link